Freibad Lichtenau

 

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18.10.2020

Zwei Spenden für das Lichtenauer Freibad

Über diese Unterstützung freut sich der Freibadverein Lichtenau besonders: Nach dem Ende der Badesaison, die durch die Corona-Pandemie geprägt war, hat der Verein zwei Geldspenden bekommen.
André Steinhagen, Geschäftsführer des Mazda-Autohauses Steinhagen in Lichtenau, überreichte 3000 Euro an Vereinsvorsitzenden Andreas Block und Kassierer Christoph Piepenbrock. "Coronabedingt" solle die Spende im Ort bleiben, sagte Steinhagen bei der Übergabe während des letzten Arbeitseinsatzes nach Saisonende. Er habe im 40. Jahr der Vertragspartnerschaft mit Mazda den Freibadverein für eine Spende ausgewählt, um angesichts ausgefallener Eintrittsgelder einen Beitrag zum Erhalt des Lichtenauer Schwimmbades zu leisten. Damit solle der pandemie-bedingte Ausfall von Eintrittsgeldern zumindest teilweise ausgeglichen werden.

"Zwei Meter für meine Stadt" heißt eine Aktion, an der sich Tierarzt Dr. Stefan Knoop von der Kleintierklinik Lichtenau beteiligt hat. Er ließ sich Zollstöcke anfertigen mit einer symbolisierten Lichtenauer Stadtsilhouette. Der Paderborner Künstler Herman hat die "Zwei-Meter-Maßstäbe" gestaltet. Die Zollstöcke verkaufte er in seiner Tierarztpraxis. Und auch Knoop hat sich entschieden, den Erlös dem Freibad zur Verfügung zu stellen. 50 Zollstöcke hatte das Mitarbeiterteam an Praxisbesucher abgegeben. Dafür konnte Knoop 500 Euro an den Verein übergeben. "Ich will mit meinen Kindern auch in den nächsten Jahren noch das Freibad besuchen können", begründete der Tierarzt seine Spende.
Vorsitzender Andreas Block und Kassierer Christoph Piepenbrock freuten sich über diese Unterstützung des Freibades. Die Spenden sollen helfen, das familienfreundliche Bad in Lichtenau zu erhalten, sagten die beiden Vorstandsmitglieder.

Vorsitzender Andreas Block war mit dem Besuch des Freibades angesichts der Corona-Situation nicht zufrieden. Im Vorfeld hatte der Vorstand ein umfassendes Hygienekonzept ausgearbeitet, das mit dem Lichtenauer Ordnungsamt abgestimmt worden war. Damit stand nach einer Prüfung des Konzepts einer Öffnung des Bades nichts mehr im Weg. Mit sechs Wochen Verzögerung wurde geöffnet. Die Saison lief reibungslos über die Bühne. Die zugelassene Besucherzahl wurde nicht überschritten. Das war die positive Seite der Corona-Saison.
Aber: "Wir haben nur knapp die Hälfte der Eintrittsgelder der Vorjahre eingenommen", sagt Vorsitzender Andreas Block. Bei den Besucherzahlen habe man gespürt, dass sich viele Menschen einen Pool für den Garten gekauft und das Bad nur selten besucht hätten. Deshalb freute sich der Verein über die Gäste aus anderen Kreisteilen, die nach Lichtenau ausgewichen sind.
Mit einem Hundeschwimmen endete die Saison am Sonntag, 6. September. Nach den guten Erfahrungen im vergangenen Jahr hatte der Vorstand entschieden, diese Veranstaltung zu wiederholen. Wieder hatten etliche Hunde - und ihre Besitzer - viel Spaß. Die Tiere nutzten am letzten Tag der Saison das weiträumige Gelände zum Toben und Spielen.

Der Freibadverein bedankt sich bei allen Helfern, die diese ungewöhnliche Badesaison ermöglicht haben. Und der Verein bedankt sich auch bei allen Besuchern, die in diesem Sommer dazu beigetragen haben, dass diese Saison reibungslos ablaufen konnte.

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